Wirtschaftswoche zählt Next Kraftwerke unter die “30 innovativsten grünen Startups"
04.02.2012
In ihrer Ausgabe 2/2012 berichtet die Wirtschaftswoche über das Konzept von Next Kraftwerke und beleuchtet die Bedeutung dieses Konzepts für die Stabilisierung der Stromnetze.
So sauber die Energie aus Wind und Sonne auch ist – die Übertragungsnetze bringt der schwankende Grünstrom regelmäßig an den Rand des Zusammenbruchs. Der Bedarf an sogenannter Regelenergie, an kurzfristig bereitgestelltem Strom also, steigt.
Next Kraftwerke, ein Unternehmen aus dem Portfolio des Contrium-Zielfonds Neuhaus III, wurde 2009 gegründet. Das Unternehmen stellt die Regelenergie auf innovative Weise bereit: Die Gründer Jochen Schwill und Hendrik Sämisch (beide 30) verbinden Biogasanlagen und Notstromaggregate, etwa in Geschäftsgebäuden, Krankenhäusern, Fußballstadien, zu einem virtuellen Kraftwerk. Dazu montieren sie funkbetriebene Fernsteuer-Einheiten an den Anlagen. Damit können die 15 Mitarbeiter des Startups die Minikraftwerke von der Kölner Zentrale aus in Sekunden herauf- oder herunterregeln und das Stromnetz stabilisieren. Ein profitables Geschäft, denn wer kurzfristig Strom ins Netz speist oder Kraftwerksleistung drosselt, erhält allein für die Bereitschaft, im Notfall einzuspringen, eine Vergütung.

